Warum schlechte Meetings eine Beleidigung unserer Zeit sind
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10 Jahre Remote-Meetings. Ich weiß, wie schrecklich sie sein können. Aber ich glaube auch: Meetings sind eine fundamentale Errungenschaft. Der Trick ist, sie für uns arbeiten zu lassen - nicht gegen uns.

Was ich gelernt habe:

Respekt beginnt mit Zweck

In einem Meeting zu sitzen und sich irrelevant zu fühlen - das ist Zeitverschwendung und Respektlosigkeit. Bevor ich ein Meeting ansetze, frage ich mich:

  • Was ist das Ziel? Geht das auch per E-Mail oder kurzer Nachricht?
  • Wer muss wirklich dabei sein? Lade ich Leute aus Pflichtgefühl ein?
  • Wie stelle ich sicher, dass alle gehört werden?

Größe zählt

20+ Leute im Call führen selten zu sinnvoller Interaktion. Das wird ein Monolog - mach lieber ein Video oder schreib eine E-Mail. Für echte Zusammenarbeit: maximal zehn Leute.

Die Macht des “Nein”

Von einer Meeting-Liste gestrichen werden fühlt sich erst mal komisch an. Aber denk anders drüber: Der Organisator respektiert deine Zeit. Er will dich nicht in etwas reinziehen, das für dich irrelevant ist.

Vorleben

Als Moderator will ich ein Umfeld schaffen, in dem alle ihre Ideen teilen können:

  • Klare Agenda, daran halten.
  • Aktiv alle einbinden.
  • Am Ende: Zusammenfassung und nächste Schritte.

Meetings zeigen unsere Werte

Wie wir Meetings machen, spiegelt unsere Werte wider. Respekt, Zweck, Inklusivität - dann werden Meetings von einer Pflicht zu einem echten Werkzeug.

Was nervt dich an Meetings? Wie machst du sie besser?